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Glossar

A

  • Akne
    Akne ist eine häufig auftretende Erkrankung des Talgdrüsenapparates, die insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftritt. Betroffen sind dabei häufig die Talgdrüsenfollikel und es kann zu einer Sekretionsstörung kommen. Nicht selten kommt es dabei zur Pustel-, Papel- oder Knötchenbildung, die sich auch entzünden kann.
  • Aloe vera (Aloe B ...
    Der Name dieser Pflanze steht für Gesundheit, Beauty und Wellness sowie für eine gesunde Lebensweise. Sie wird in vielen Kosmetikprodukten angewendet und findet sich in Salben oder Hautcremes wieder. Schon seit Jahrtausenden ist sie als Heilpflanze bekannt und wurde schon vor 2.000 Jahren vor Christus von den Ägyptern als Schönheitsmittel verwendet. Selbst Christoph Kolumbus soll seine verletzten Männer mit dieser Pflanze behandelt haben. Auch für die Kopfhaut wirkt es heilend und spendet Feuchtigkeit.
  • Alopecia
    Alopecia leitet sich von Alopex (griech. „Fuchs“) ab und ist die allgemeine Bezeichnung für ein lichter werdendes Kopfhaar. Dabei unterscheidet man bei den Ursachen zwischen einer Haarausfall-Erkrankung (Alopecia areata) oder einer Schütterheit des Haupthaares (Hypotrichose).
  • Alopecia areata
    Alopecia areata ist eine ungefährliche und nicht-ansteckende Haarausfall-Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftreten kann. Zu erkennen ist sie dabei typischerweise an kreisrunden, kahlen Stellen am behaarten Kopf. Die ausgedehntere Form wird auch Area celsi genannt. Der Auslöser ist unbekannt, inzwischen gehen Forscher aber von einer erblich bedingten Autoimmunerkrankung aus, da bei 20 bis 25 Prozent der Betroffenen der Haarausfall in der Familie liegt. Betroffene leiden meist nur unter stellenweisen Haarverlust, der Totalverlust der Behaarung ist eher selten. Schätzungsweise 1,5 Mio. Menschen in Deutschland sind von Alopecia areata betroffen. Alopecia areata lässt sich nicht vorbeugen und es ist schwer vorherzusagen, wann und ob jemand betroffen ist. Dabei ist sie mit einer radikalen Follikelzyklusveränderun g verbunden, verursacht aber keine permanente Zerstörung. Die Entzündungszellen, die die Haarwurzeln umgeben, sondern Stoffe ab, die den Haarwuchs stören. Der Körper reagiert „allergisch“ auf sein eigenes Haar.
  • Alopecia areata t ...
    Hier handelt es sich um einen Totalverlust der Kopfhaare. Diese Form tritt allerdings seltener auf und ist eine Sonderform der Alopecia areata mit Verlust aller Haare auf der Kopfhaut. Lediglich 10 Prozent der Betroffenen leiden an dieser speziellen Form des Haarverlusts.
  • Alopecia areata u ...
    Eine ähnliche Sonderform wie die Alopecia areata totalis, die allerdings den Verlust sämtlicher Körperhaare inklusive Genitalbehaarung zur Folge hat. Sie tritt aber eher selten bei Betroffenen von Alopecia areata auf.
  • Altersflecken
    Altersflecken (lateinisch Lentigines seniles) kommen durch Pigmentablagerungen in der Haut zustande, sind aber harmlos. Sie treten dabei häufig bei älteren Menschen auf, wobei aber auch entscheidend ist, wie häufig man dem UV-Licht ausgesetzt war. So können Altersflecken beispielsweise auch früher auftreten, wenn die Haut oft der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Altersflecken werden oft als störend empfunden und lassen sich durch Laserbehandlungen, IPL-Technik, Peelings, Bleichcremes, Dermabrasionen oder Kältebehandlungen entfernen. Vor der Behandlung sollte allerdings unbedingt ein Arzt konsultieren, um bösartige Hautveränderungen, wie zum Beispiel maligne Melanome, ausschließen zu können.
  • Aminosäuren
    Aminosäuren sind Bausteine der Proteine und Grundlage aller Lebensvorgänge. Sie sind damit absolut unentbehrlich für jeden Stoffwechselvorgang und sie dienen der Speicherung von Nährstoffen wie Wasser, Fette, Proteine, Vitamine oder Kohlehydrate dar. Eine Stoffwechselstörung kann deshalb Übergewicht, Cholesterin, Diabetes, Arthrose oder Schlafstörungen zur Folge haben. Aminosäuren verbinden sich zu Polypeptidketten, die sich ebenfalls miteinander verbinden und Proteinfasern bilden. L-Carnitin-Aminosäuren sind beispielsweise Eiweiße, die binden und vor allem die Haarqualität verbessern.
  • Anagen
    Ist die erste Phase des Lebenszylus eines Haares, wobei die Dauer von Alter, Geschlecht und Körperregion abhängig ist. Es ist die aktive Wachstumsphase in denen das Haar in den ersten zwei Wochen wächst. Danach folgt die katagene Zwischenphase und schließlich die telogene Ruhephase. Die anagene Phase dauert zwischen 2 und 8 Jahre.
  • Anamnese
    Die Anamnese fasst die Leidensgeschichte eines Patienten aus seiner persönlichen Erfahrung zusammen. Sie bezieht sich dabei auf das Krankheitsbild, die Vergangenheit und die aktuelle Lebenssituation sowie das Umfeld des Patienten. Eine Anamnese wird während eines ärztlichen bzw. therapeutischen Gesprächs erstellt, in welchem dem Patienten gezielte Fragen zu seiner Leidensgeschichte gestellt werden. Dabei versucht der Arzt, die Beschwerden des Patienten nachzuvollziehen und Informationen für ein weiteres Vorgehen zu gewinnen. Oft lassen sich durch solch eine Anamnese bereits erste Rückschlüsse auf Ursachen der Beschwerden feststellen.
  • Androgene Hormone ...
    Hierbei handelt es sich um männliche Sexualhormone, die von den Hoden, Eierstöcken und den Nebennieren produziert werden. Zu den androgenen Hormonen gehören Androstendion, Testosteron und Dihydrotestosteron.
  • androgenetische A ...
    Knapp 80 bis 95 Prozent aller Fälle von Haarausfall bei Männern und Frauen sind durch androgenetische Alopezie (AGA) bedingt und bedeutet frei übersetzt „Haarausfall durch männliche Hormone“. Dabei handelt es sich um eine genetisch bedingte hohe Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber DHT (Dehydrotestosteron), das aus dem körpereigenen Hormon Testosteron kommt. Bei Männern bewirken diese Hormone einerseits einen gesteigerten Bartwuchs, andererseits eine Vermehrung der Talgdrüsen im Kopf, die mit dem Verlust der Haare in Verbindung stehen. Da Frauen einen wesentlich geringeren Anteil von Testosteron aufweisen, sind sie vergleichsweise weniger betroffen. Für gewöhnlich tritt der erblich bedingte Haarverlust zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf und dabei kommt es zu „Geheimratsecken“, die sich im Laufe der Zeit zu einer Glatze ausbreiten. Etwa 80 Prozent der Männer weisen solche „Geheimratsecken“ auf.
  • Anlagebedingter H ...
    Hierbei handelt es sich um genetisch bedingten Haarausfall. Forscher schätzen, dass knapp 20 bis 25 Prozent der Betroffenen von androgenetischer Alopezie erblich bedingt sind. Um festzustellen, ob dergleichen vorliegt, muss die Familienhistorie analysiert werden, ob andere Familienmitglieder ebenfalls unter Haarausfall leiden.
  • Anti-Aging
    Anti-Aging, auch Altershemmung, kommt aus dem amerikanischen Sprachgebrauch und bedeutet frei übersetzt „gegen das Altern“. Es beschreibt das Ziel, das biologische Alter des Menschen hinauszuzögern und die Lebensqualität so lange wie möglich auf einem hohen Niveau zu erhalten und das Leben insgesamt zu verlängern. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Anti-Aging den Erhalt der Vitalität. Im kosmetischen Bereich beschränkt sich das Anti-Aging auf den Erhalt der äußerlichen Vitalität und der Vorbeugung von Alterserscheinungen wie zum Beispiel Falten oder grauen Haaren. Dabei sind die Mittel für Anti-Aging vielfältig. Es gibt sie als Cremes, Masken, als Teil eines Ernährungs- und Fitnessprogramms, aber auch in Form von Eingriffen, wie zum Beispiel Liftings oder der Anwendung von Botoxspritzen. Letztere Form ist nicht ungefährlich und erfreut sich besonders bei der Prominenz bei großer Beliebtheit.
  • Arcticum Lappa
    Hierbei handelt es sich um die Große Klette, die als Volksarznei verwendet und zur Droge „Radix Bardanae“ verarbeitet werden. Wurzelöl findet hingegen in der Kosmetik Anwendung und wird gegen Hauterkrankungen, Leberleiden, Haarausfall und rheumatische Erkrankungen angewendet. Das Klettenwurzelöl verleiht dem Haar Stärke, Fülle und Glanz und dient auch der Schuppenbekämpfung.
  • Arganöl
    Arganöl wird aus den Samen der Beerenfrucht des Arganbaums gewonnen. Es wird in der Kosmetik und Haarpflege verwendet. Das Öl versorgt die Haare mit ausreichend Vitamin E und Antioxidantien, lässt es glänzen und vor allem gesund aussehen, Feuchtigkeit kann wieder aufgenommen und in den Haaren gespeichert werden. Insbesondere gegen trockenes und strohiges Haar ist Arganöl eine geheime Wunderwaffe. Zusätzlich regt es die Durchblutung an, wenn es in die Kopfhaut einmassiert wird, was sogar hilft, Haarausfall vorzubeugen. Bei unseren Pflegeprodukten setzen wir vor allem auf die Wirkung von Arganöl.
  • Arrektormuskel
    Durch Kontraktionen des Arrektormuskels werden die Haare aufgestellt, was zum Beispiel bei Katzen zu beobachten ist. Es handelt sich beim Aufstellen der Haare um eine Methode, um einem Feind Angst einzuflößen und selbst größer zu erscheinen.
  • Atopie
    Atopie (griech. „Ortlosigkeit“) ist ein medizinischer Begriff und beschreibt die Veranlagung, mit allergischen Reaktionen (Typ-I-Allergie) auf den Kontakt mit eigentlich harmlosen Umwelteinflüssen mit der Haut zu reagieren. Dies umfasst beispielsweise Neurodermitis, Heuschnupfen, allergische Bindehautentzündungen, allergisches Bronchialasthma und selten auch Nesselsucht. Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung leidet an atopischen Beschwerden.
  • Außenwelle
    Die Außenwelle erlebt als Frisur immer mal wieder eine Renaissance. Sie ist nicht altersgruppentypisch und wird vom Teenager bis zur reiferen Dame gemocht. Die Frisur betont die weibliche Note und kann im Alltag, aber auch bei feierlichen Anlässen getragen werden. Eine Außenwelle gibt besonders feinem Haar mehr Volumen.

B

  • Bad-Hair Day
    Tage, an denen einfach jeder Versuch scheitert, eine alltagstaugliche Frisur zu erstellen. Fast jeder kennt diese Tage, an denen die Haare einfach nicht schön aussehen, kraft- und glanzlos sind. Der Begriff „Bad-Hair Day“ ist mittlerweile geläufig, die Ursachen liegen in Stress, Krankheitsphasen bzw. schlechtem Lebenswandel. Oft können Pflegekuren, Volumensprays oder eine neue Frisur kurzfristig Besserung bringen.
  • Bambus
    Bambus (Bambusodieae) gehört zu den Süßgräsern und zählt in Asien zu den alltäglich verwendeten Rohstoffen. Er wird traditionell zum Hausbau, bei der Herstellung von Gebrauchsgegenständen und zur Gartengestaltung verwendet. Die Sprossen einiger Bambusarten sind auch eine beliebte Zutat in vielen Gerichten. Bambus ist ein wahrer Tausendsassa unter den Gewächsen, wird auch in der Herstellung von Viskosefasern oder für den Gerüstbau verwendet und ist auch ein beliebtes Mittel in Asien für die Kohleherstellung. Selbst in der Kosmetik findet Bambus seine Anwendung und verbessert die Spannkraft und Elastizität der Haut und beugt ersten Anzeichen der Hautalterung vor. Er pflegt das Haar, gibt ihm mehr Volumen und Glanz und schützt es besser vor täglichen Belastungen.
  • Banane
    Eine klassische Hochsteckfrisur wird so genannt, die an eine Banane erinnert. Das Haupthaar sollte mindestens Schulterlänge aufweisen. Die zeitlose Frisur ist unter Einsatz von Haarklammern und Klemmen schnell hergestellt.
  • Barbier
    Vertreter der Friseurzunft, die sich hauptsächlich um die männliche Klientel kümmern. Die Berufsbezeichnung kommt von dem lateinischen Wort für Bart „barba“. Der Barbier übernimmt das Rasieren, Stutzen der Augenbrauen und Haarentfernung am Ohr.
  • Bauernzopf
    Der Bauernzopf wird oft als „Mutter aller Flechtfrisuren“ bezeichnet und gilt als Basis für die meisten Flechtfrisuren. Es handelt sich um eine klassische Variante der Flechtfrisuren und eignet sich für den Alltag, aber auch für festliche Anlässe. Der Bauernzopf erfreut sich großer Beliebtheit und gilt als Muss für das Oktoberfest. Da die Flechttechnik leicht zu lernen ist, braucht es nicht unbedingt einen geübten Friseur dafür.
  • Blondieren
    Blondieren bezeichnet das Blondfärben der Haare. Es gibt sie auch unter dem Namen „Bleaching“ oder „Aufheller“ zu kaufen und bestehen aus zwei Komponenten, die unmittelbar vor der Anwendung gemischt werden müssen. Nämlich einem Oxidationsmittel und einem blauvioletten oder weißen Pulver bzw. Granulat. Bei diesem Prozess werden Pigmente in den Haaren abgebaut. Die blauvioletten Farbstoffe beugen dabei einen Gelbstich in den Haaren vor. Blondierungen werden häufig für Strähnchen verwendet, seltener für eine Blondierung der gesamten Kopfhaare, da sie sowohl Haare als auch Kopfhaut strapazieren.
  • Bob
    Bobs sind Kurzhaarfrisuren, die bei Frauen und Friseuren gleichermaßen beliebt sind und einen großen Spielraum beim kreativen Styling ermöglichen. Sie sind in der klassischen Form kinnlang geschnitten und ist für jeden Haartyp geeignet. Bereits in den 20ern und 60ern erfreute sich dieser Schnitt großer Beliebtheit in der Damenwelt. Der Haarschnitt geht sogar bis in die Antike zurück, als bereits die alten Ägypter bobähnliche Frisuren getragen haben. In den 20ern war der Bob ein Symbol für das emanzipierte Frauenbild und wurde oft auch als Bubikopf, Pagenkopf oder Garçon-Schnitt bezeichnet. Selbst heute noch ist der Bob-Schnitt sehr beliebt und wird auch von berühmten Stars getragen. Bekannte Trägerinnen sind Coco Chanel, Katy Perry, Katie Holmes und Diane Spencer.
  • Bonding
    Das Bonding ist die Verbindungsstelle zwischen eigenem Haar und Extensions. Sie bestehen aus einem Polymer, das dem Haarkeratin ähnlich ist. Dadurch bewegen sich die Bondings mit dem Haar, werden ebenso nass wie Haare und Extensions, dehnen sich und ziehen sich genauso zusammen und sorgen für einen absolut sicheren Halt, ohne die Haarstruktur an der Verbindungsstelle zu schädigen. Wir bieten unsere Bondings als Bonding, Clips, Tapes und Tressen und zudem drei verschiedene Haarqualitäten an, um die hohen Ansprüche unserer Kunden im vollsten Umfang erfüllen zu können: Premium Line bietet eine 5-Sterne-Qualität und volle Länge bis in die Spitzen für eine volle und glänzende Haarpracht und einem natürlichen Erscheinungsbild. Indi-Line bietet eine hervorragende 4-Sterne-Qualität mit leichten Unterlängen an. Für Endkunden, die eine kostengünstige Alternative zu Premium-Line und Indi-Line wünschen, ist Eco-Line die Antwort. Sie garantieren Extensions mit einem angenehmen Tragegefühl und hoher Qualität zum kleinen Preis.
  • Bulbus
    Haarwurzeln sind Zellgewebe und beanspruchen den größten Teil der Energie der Haut. Aufgrund der enormen Leistung durch das beständige Wachstum treten die Haarwurzeln zwischen den Wachstumsphasen in die Ruhephasen (Telogen) ein. In dieser fallen die alten Haare aus, damit die neuen in der neuen Wachstumsphase (Anagen) aus den Keimzellen wachsen können.
  • Bürsten
    Normale und herkömmliche Bürsten und Kämme sollten niemals für Haarverlängerungen verwendet werden. Um Schäden an Ihren Bondings und Haarwurzeln zu vermeiden, bieten wir Ihnen in unserem Shop eine speziell für Haarverlängerung empfohlene Spezialbürste an. Beachten Sie beim täglichen Bürsten darauf, dass Sie neuen Ihre Haare mit einer Hand festhalten, um die Verbindungsstellen nicht zu strapazieren. Für dauergewelltes Haar gilt: befeuchten Sie Ihr Haar nach dem Bürsten und kneten sie es mit den Fingern hoch.

C

  • Canaga Odorata
    Ylang-Ylang ist ein malaysisches Anonnengewächs und bedeutet übersetzt „Die Blume der Blumen“. Es wird zu einem ätherischen Öl verarbeitet, welches auch Canangaöl genannt wird. Es findet in der Volksmedizin und in der Kosmetik seine Anwendung. Aufgrund seines intensiven Duftes wird es in Indien als Liebesöl verwendet und ihm wird dort eine stark aphrodisierende Wirkung zugeschrieben. Durch seine ausgleichende Wirkung findet es seine Anwendung in Aromatherapie gegen Unruhe, verursacht durch starke Gefühle. Zudem wirkt es antidepressiv, hilft gegen Schlafstörungen und nervös bedingten Kopfschmerzen. Das Öl senkt aber auch den Blutdruck, ist antiseptisch und gibt der Haut die Feuchtigkeit zurück. In der Kosmetik wird Ylang-Ylang vor allem in der Haut- und Haarpflege verwendet. Es gleicht fettige Kopfhaut aus und spendet Feuchtigkeit.
  • Canities
    Unter Canities versteht man das Ergrauen von Haaren. Dabei gibt es eigentlich keine grauen Haare. Es handelt sich lediglich um einen optischen Eindruck, da sich pigmentierte Haare und mit pigmentlosen mischen. Haare sind entweder farbig, oder weiß. Haare ergrauen nicht von jetzt auf gleich, es ist ein schleichender Prozess und die Ursache liegt darin, dass der Körper aufgrund von Krankheit oder Alter nicht mehr genug Mengen an Aminosäure Tyrosin produziert, welches für die Melaninproduktion zuständig ist. Das bedeutet: Tyrosin bewirkt eine Pigmentierung der Haare. Fehlt das Melanin, wird es durch eine Einlagerung von Luftbläschen im Haarschaft ersetzt. Dadurch wirkt das Haar weiß. Wann ein Mensch ergraut, lässt sich nicht sagen. Es sind verschiedene Faktoren abhängig. So ergrauen Barthaare und Schläfenhaare viel früher als andere Haare, auch blonde Menschen neigen meist früher zu einer Ergrauung als dunkelhaarige. Der Prozess kann schon mit 30 Jahren auftreten. Um dem entgegenzuwirken, ist eine Haarfärbung zu empfehlen.
  • Carica Papaya (Pa ...
    Papaya ist als tropischer Alleskönner bekannt. Sowohl als Getränk und auch zum Verzehr ist sie sehr beliebt und genießt einen weit verbreiteten Ruf als Gesundheitsfrucht und schon Christoph Kolumbus bezeichnete sie als „Frucht der Engel“. Sie ist als Geheimtipp zur Gewichtsreduzierung bekannt, trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei und soll sogar Krebszellen aufnehmen können. In der Kosmetik ist Papaya als kleiner Jungbrunnen bekannt und besitzt eine Vielzahl an Antifalten-Wirkstoffen. Durch seine antioxdativen Fähigkeiten glättet es die obere Hautschicht und unterstützt durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt die Kollagenproduktion. Papaya verbessert den Teint, kräftigt die Struktur von Haaren und Nägeln und kann sogar Sommersprossen und Sonnenflecken verblassen lassen.
  • Chamomilla Recuti ...
    Kamille genießt einen großen Ruf als Heilpflanze. Im Jahr 1987 wurde sie zur ersten Arzneipflanze des Jahres und 2002 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Der wichtigste Bestandteil dieser Korbblume ist ihr ätherisches Öl. Die Blüten werden als Entzündungshemmer und Magenmittel verwendet und helfen gegen krampfartige Beschwerden. Das Kamillenöl wird in der Aromatherapie zur Verbesserung des Hautbildes angewandt. Es bekämpft Pickel und Mitesser, lindert eingerissene Narbenbetten, Zahnfleischbluten. Zudem fördert es ein gesundes Haarwachstum und hilft gegen trockene bzw. schuppige Kopfhaut.
  • CHI-Methode
    Nicht immer wird eine Lockenpracht als Segen empfunden. Viele Menschen sind oft unzufrieden mit Ihren Wellen oder Locken und sehnen sich nach glatten Haaren. Häufig wird dann zum Glätteisen gegriffen, was aber zur Folge hat, dass das Haar strapaziert wird und damit auch trocken und brüchig wird. Diese Technik wurde von Farouk Systems entwickelt, indem Seide verflüssigt oder als gemahlenes Pulver verwendet wird, um die Qualität und den Pflegezustand der Haare deutlich zu steigern. Dabei wird eine dauerhafte Verbindung der Seidenmoleküle mit den Haaren unter dem Einsatz von keramischer Wärme und negativer Ionen hergestellt. Diese Anwendung kann bis zu sechs Stunden in Anspruch nehmen, dafür bleibt das Haar bis zu sechs Monate glatt und geschmeidig und generell gesünder. Diese permanente Haarglättung kann bei lockigen, welligen und porösen Haartypen angewendet werden. Krauses Afro-Haar, blondiertes oder stark geschädigtes Haar ist hingegen nicht für die CHI-Haarglättung geeignet.
  • Citrus Grandis
    Die Grapefruit ist als Königin der Zitrusfrüchte bekannt und eine wahre Vitaminbombe. Durch seinen frischen Duft wird es oft als Duftzusatz für kosmetische Produkte verwendet und durchblutet die Haut. Es hilft gegen unreine Haut, Schuppen und fettiger Kopfhaut, wird aber auch zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz angewendet. (Grapefruit)-Extrakt Fördert das Haarwachstum und regeneriert Zellen. Gut geeignet für die Behandlung fettiger Haut und Haare.
  • Citrus Medica Lim ...
    Zitronenöl stillt vor allem Juckreiz bei Ekzemen und Hautausschlägen. Es wirkt reinigend, anregend und straffend auf die Haut und soll auch der Hautalterung entgegenwirken. Zudem bekämpft es schnell fettiges Haar und wirkt aufhellend auf Haare, wodurch sie viel lebendiger aussehen.
  • Clip-Extensions
    Clip-Extensions sind mit Abstand die schnellste und zugleich beste Art, um sich das Haar auffüllen oder komplett verlängern zu lassen. Hierzu werden die Clip-In-Extensions mit kleinen Kammklemmen einfach an Ihrem Eigenhaar befestigt. Durch dieses flexible Verfahren können Sie Ihre Verlängerungen nach Belieben anbringen und wieder entfernen, ohne dass Ihr Haar strapaziert wird. Clip-Extensions sind für jeden Haartyp geeignet und sind besonders bei feierlichen Anlässen sehr beliebt und sind vom Echthaar praktisch gar nicht zu unterscheiden.
  • Collagen
    Früher war es der Star fast jeder Anti-Falten-Creme. Inzwischen findet man es in Beauty-Produkten wie Lippenstiften oder Mascara. Es handelt sich hier um ein Eiweiß, das vor allem in Knochen, Knorpeln, Blutgefäßen, Zähnen und Bindegeweben enthalten ist. Es hat eine Haltefunktion und die Fasern besitzen eine hohe Zugfestigkeit. So wirkt es auch stärkend auf Haare. Im zunehmenden Alter nimmt der Collagen-Gehalt automatisch ab, was zu einer Erschlaffung des Gewebes führt.
  • Coloration
    Unter Coloration versteht man eine Haarfärbung, bei der dem Haar neue Farbnuancen gegeben werden. Diese Haarfärbungen sind dauerhaft und bleiben selbst bei mehreren Haarwäschen erhalten. Für eine Coloration werden Haarfärbemittel oder Blondiermittel verwendet. Haarfärbungen haben eine weitreichende Geschichte und bereits vor 4000 Jahren färbten sich die alten Römer mittels Bleikämmen und Essig die Haare, um dunklere Farbtöne zu erzielen. Eine Alternative zur dauerhaften Haarfärbung ist eine temporäre Färbung, in der die natürliche Haarfarbe leicht abgeändert wird und sich bereits nach einer Haarwäsche wieder vollständig entfernen lässt. Colorationen enthalten häufig chemische Zusätze, die das Haar und die Kopfhaut stark belasten, weshalb Unternehmen dies häufig durch die Beigabe von katonischen Tensiden und Keratin abschwächen.
  • Conditioner
    Conditioner (engl. „Haarspülung“) werden irrtümlich häufig mit Pflegeshampoos verwechselt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass das Shampoo lediglich zum Reinigen der Haare hergestellt wird, ein Conditioner pflegt das Haar und verleiht ihm einen zusätzlichen Schutz. Das Shampoo öffnet die Schuppenschichten der Haare, löst Ablagerungen heraus und befreit es von Hautschuppen, Rückständen von Stylingprodukten und Talg. Damit ist das Haar zwar gereinigt, allerdings auch empfindlich Umwelteinflüsse, UV-Strahlen und Hitze. Ein Conditioner schließt die geöffnete Schuppenschicht und verhindert somit ein Austrocknen der Haare und schützt es nach der Haarwäsche. Allerdings können Conditioner keine langfristige Pflege gewährleisten.
  • Cystein
    Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und die wichtigste Aminosäure im Keratin. Es trägt zum Aufbau einer besseren Haar- und Nagelstruktur bei.

D

  • Dauerwelle
    Als Dauerwellen werden umgangssprachlich Frisuren mit dauergewellten Haaren bezeichnet. Sie stehen aber auch für einen chemischen Prozess, in welchem glatte Haare dauerhaft gewellt oder gelockt werden. Insbesondere in den 70ern erfreute sich die Dauerwelle großer Beliebtheit und war fast überall vertreten. Heutzutage hat die Dauerwelle ein großes Imageproblem, da die Lockenfrisuren von damals sich nicht mit den Haartrends von heute vereinbaren lassen und als unschön und vor allem unnatürlich empfunden werden. Nicht selten werden die Dauerwellen von damals als „Pudelkrausen“ bezeichnet. Inzwischen haben Friseure diese Technik zur so genannten haarspezifischen Dauerwelle weiterentwickelt, sodass die modernen Dauerwellen wie Naturlocken aussehen. Der bekannteste Dauerwellenträger ist der Comedian Atze Schröder.
  • Detangler
    Als Detangler (engl. „Entknoter“) werden Haarspülungen oder Sprühkuren bezeichnet, die direkt nach der Haarwäsche auf das Haar angewendet werden. Sie entwirren das Haar und machen es leichter kämmbar, sodass das Kämmen angenehmer wird und das Risiko gemindert wird, beim Herauskämmen von Knoten Haare auszureißen. Es gibt inzwischen auch spezielle Bürsten, die sehr elastische Borsten haben, wodurch das Haar schonend gekämmt und entwirrt wird.
  • DHT
    Dihydrotestosteron ist ein Enzym, das aus Testosteron gebildet wird. Es gilt als Hauptursache bei Männern und Frauen für Haarausfall, wenn die Haarwurzeln beginnen, überempfindlich gegenüber diesem Botenstoff zu reagieren.
  • Diffuser Haarausf ...
    Diffuser Haarausfall beschreibt im Gegensatz alopecia areata einen Haarverlust am gesamten Kopfbereich ohne erkennbarem Ausfallmuster. Meist ist dies ein Indiz für Nähr- und Mineralstoffmangel. Insbesondere Kinder und Jugendliche leiden in letzter Zeit immer häufiger darunter, da bei jungen Familien immer schlechtere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten vorliegen. Eine Ernährungsumstellung, Entsäuerung und Remineralisierung und eine basische Kopfhautpflege können bei der Behandlung helfen. Allerdings sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, um weitere Ursachen auszuschließen. So können auch Krankheiten, Stress oder auch bestimmte Medikamente zu diffusem Haarausfall führen.
  • Dreadlocks
    Dreadlocks (engl. „Furcht) werden auch häufig als Filzlocken bezeichnet. Synonym hierfür sind auch Rastalocken, die aber ursprünglich für andere Frisuren stehen. Dreadlocks entstehen auf zwei verschiedenen Wegen: auf natürliche Weise oder auf künstliche. Wenn das Haar lange Zeit nicht gekämmt, rasiert oder geschnitten wird, verfilzt das Haar. Beim künstlichen Verfahren wird das so genannte mechanische Verfilzen angewandt. Dabei werden die Haare durch mehrfach wiederholtes Kämmen gegen die Haarrichtung aufgeraut und somit künstlich verfilzt. Dreadlocks treten in unterschiedlichen Dicken und Längen auf und werden teilweise auch mit Perlen und anderem Schmuck verziert. Sie gelten in den USA und in Europa als modische Frisuren, werden aber auch teilweise aus religiösen bzw. spirituellen Gründen getragen. Eine prominente Dreadlock-Trägerin ist die amerikanische Schauspielerin Whoopi Goldberg.
  • Dünnes Haar
    Dünner werdendes Haar betrifft viele Menschen und kann unter anderem auch in der Familie liegen. Wer allerdings früher volles und kräftiges Haar hatte, dann kann es sein, dass der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Ursachen sind vielfältig, zum Beispiel Mangelzustände im Körper. Eventuell durch Vitamin D, Silizium oder bestimmte Aminosäuren. Auch Stress oder chemische Haarpflegeprodukte können ebenso Ursache sein. Bei dünnem Haar können ganzheitliche Konzepte helfen, das Haar zu regenerieren.
  • Dutt
    Dünner werdendes Haar betrifft viele Menschen und kann unter anderem auch in der Familie liegen. Wer allerdings früher volles und kräftiges Haar hatte, dann kann es sein, dass der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Ursachen sind vielfältig, zum Beispiel Mangelzustände im Körper. Eventuell durch Vitamin D, Silizium oder bestimmte Aminosäuren. Auch Stress oder chemische Haarpflegeprodukte können ebenso Ursache sein. Bei dünnem Haar können ganzheitliche Konzepte helfen, das Haar zu regenerieren.

E

  • Echthaar
    Als Echthaar wird echtes Naturhaar definiert, welches für Extensions, Verdichtungen oder zur Perückenherstellung verwendet wird. Wird Echthaar von fremden Personen verarbeitet, wird es als Fremdhaar definiert. Naturhaar zeichnet sich durch ein natürliches Aussehen und durch natürliche Trageeigenschaften gegenüber Kunsthaar aus.
  • Effilieren
    Effilieren bezeichnet das Ausdünnen der Haare durch eine spezielle Effilierschere. Die gebrochene Schneidfläche schneidet Strähnen nur zum Teil ab und erhält einen Teil der Haare, anstatt es gänzlich abzuschneiden wie eine herkömmliche Schere. Dadurch wird ein übermäßiges Haarvolumen reduziert. Meist geschieht dies als Vorbereitung für eine bestimmte Frisur, für die ein geringeres Haarvolumen notwendig ist. Eine Alternative zu Effilier-Scheren sind elektronische Haarschneider, für bestimmte Aufsätze benötigt werden. Eng verbunden mit dem Effilieren ist das „Ausfransen“ der Haare, wo dünnes Haar mit Effiliergeräten bearbeitet wird, um ein volleres Erscheinungsbild zu erhalten.
  • Eingewachsene Haa ...
    Eingewachsene Haare sind nicht nur ein unschöner Anblick, sie fühlen sich auch unangenehm bis schmerzhaft an und können Narben zurücklassen. Oft hilft meist nur eine Haarentfernung und insbesondere Menschen mit dickem, lockigem bzw. widerspenstigem Haar haben damit zu kämpfen. Ursache sind meist abgestorbene Hautzellen, die die Haarwurzel verstopfen, weshalb das darin befindende Haar unter der Haut zu wachsen beginnt.
  • Enthaarung / Enth ...
    Wer eine schöne, glatte Haut will, der entfernt sich die Haare. Egal ob Kopf, Arme, Bauch, Beine, Intimbereich oder Rücken. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer unterziehen sich dieser Schönheitsprozedur. Dabei gibt es verschiedene Arten der Enthaarung. So gibt es die temporäre Enthaarung durch Rasieren oder Waxing, es ist aber auch eine dauerhafte Enthaarung durch Laser oder IPL möglich.
  • Enzym
    Enzyme werden als Zündkerzen des Stoffwechsels bezeichnet, denn ohne sie kann kein Stoffwechsel stattfinden. Sie beschleunigen die chemischen Reaktionen im Körper mit einem minimalen Energieaufwand und ohne sie würden auch keine Nägel oder Haare wachsen.
  • Epilation
    Epilation ist eine Methode zur Haarentfernung. Mittels eines elektrischen Epiliergeräts wird das Haar mitsamt Haarwurzel entfernt. Dieses Verfahren gliedert sich in permanente Verfahren, wo die Haarwurzel zerstört wird und in nicht-dauerhafte Verfahren, wo das Haar nur ausgerissen wird, die Haarwurzel aber nicht zerstört wird und das Haar nach einer längeren Zeitspanne wieder nachwächst.
  • Erblich bedingter ...
    Wenn Menschen im Laufe der Zeit an Haaren verlieren, kann dies verschiedene Ursachen haben. Etwa 60 bis 80 Prozent der Männer leiden an androgenetischer Alpezie, Frauen zu 20 bis 30 Prozent. Hauptverursacher ist der Botenstoff Dihypotestosteron. Ein Hormon, das aus dem körpereigenen Testosteron hergestellt wird.

F

  • Farbton
    Um den idealen Farbton bei Haarverlängerungen für Ihre Haare zu finden, bieten wir ein breites Sortiment an 27 verschiedenen Naturfarben, 12 Melierungen (zweifarbige Strähnen) und 12 Crazy Colors (bunte Farben) an. So finden Sie garantiert das Passende für Ihren Look.
  • Flaumhaar
    Flaumhaare oder auch Vellushaare sind zarte, kurze, dünne und meist flaumige Haare, die man am ganzen Körper findet. Sie besitzen weder Pigmente, noch Haarmark und wachsen auf dem gesamten Körper, ausgenommen Hand- und Fußflächen und Lippen. Im Laufe der Zeit entwickeln sich dann an bestimmten Körperregionen Terminalhaare, die das Flaumhaar überdecken. Dies ist zum Beispiel im Achselbereich der Fall.
  • Föhn
    Als Föhn wird ein elektrischer Haartrockner bezeichnet, der das Haar durch die Abgabe von heißer Luft in kurzer Zeit trocknen soll und eine schnelle Alternative zum Trocknen der Haare an der Luft darstellt. Ein Gebläse lässt dabei Luft durch stromdurchflossene Heizdrähte verlaufen, wodurch diese erhitzt wird. Dabei lassen sich beim Föhn sowohl die Gebläsestärke als auch die Hitze einstellen. Besonders beim Frisieren der Haare wird häufig auf einen Föhn zurückgegriffen, da sich Haare unter Hitzeeinwirkung besser frisieren lassen. Durch die Heißluft wird das Haar allerdings auch stark belastet, weshalb man darauf achten sollte, den Föhn nicht zu heiß einzustellen.
  • Föhnwelle
    Die Föhnwelle ist eine Frisurtechnik, bei dem ein Föhn und meist auch Lockenwickler, Bürsten oder Kämme zum Einsatz kommen. Mittels verschiedener Föhnarten wird das Haar auf die Bürsten, Kämme oder Lockenwickler gedreht und dabei gleichzeitig getrocknet und geformt. Während des Vorgangs wird dem Haar die Feuchtigkeit entzogen, wodurch die erreichte Form länger haltbar bleibt. Die Föhnwelle erfreute sich besonders in den 1990er Jahren großer Beliebtheit und wurde, nachdem sie in der Versenkung verschwand, von Frauen wiederentdeckt. Sie ist insbesondere für Menschen mit dünnem Haar geeignet, da es dadurch mehr Volumen bekommt.
  • Foliensträhnen
    Foliensträhnen sind eine bewährte Methode zum Einfärben von einzelnen Haarsträhnen, um besondere Akzente zu setzen. Dabei werden einzelne Haarsträhnen abgeteilt, eingefärbt und in eine Folie eingewickelt, die die Strähne vom Haupthaar trennt. Als Folienprodukt wird größtenteils Aluminium verwendet. Abhängig vom Farbwunsch variiert die Einwirkzeit und während des Warteprozesses sind die Strähnen sicher und isoliert eingepackt, sodass der Rest des Haares nicht versehentlich eingefärbt werden kann.
  • Follikel
    Als Haarfollikel oder auch Haarbalg wird eine längliche Einstülpung in der Oberhaut, in welchem eine Talgdrüse mündet. Am unteren Ende eines Follikels befindet sich das Haar in der Haarwurzel. Die sichtbare Austrittsöffnung des Haares wird Follikelmündung genannt.
  • Fremdhaar
    Fremdhaar bezeichnet Naturhaar von fremden Personen, das vor allem für Perücken verwendet wird. Allerdings kann es nicht zur Haartransplantation verwendet werden.

G

  • Gelichtete Schlä ...
    Als Geheimratsecken bzw. Ehestands- oder Ministerwinkel werden bei Männern die Schläfen beschrieben, an denen ein androgenetischer Haarausfall eintritt. Oftmals sind sie die ersten Anzeichen einer altersbedingten Glatzenbildung.
  • Glätteisen
    Glätteisen gehören zu den Stylingprodukten und dienen dazu, gelocktes oder welliges Haar durch Hitzeeinwirkung zu glätten. Inzwischen bieten viele Hersteller auch unterschiedliche Glätteisenmodelle für verschiedene Haartypen an. Da das Verfahren leicht durchführbar ist, ist ein Gang zum Friseur nicht unbedingt erforderlich. Beim Glätten wird das Haar zwischen zwei Keramikplatten gelegt und mittels Hitzezufuhr geglättet. Durch die Hitzeeinwirkung sollte das Haar nur kurz im Glätteisen bleiben, da ansonsten Haarschäden oder sogar Verbrennungen entstehen können. Moderne Geräte besitzen eine Temperaturregulierung.
  • Glatzenbildung
    Glatzenbildung ist der umgangssprachliche Begriff für erblich bedingten Haarausfall bei Männern. Der fachsprachliche Begriff lautet dafür androgenetische Alopezie.
  • Glycerin
    Glycerin ist ein 3-wertiger Alkohol und heißt eigentlich Glycerol. Es wird als feuchtigkeitsbindender Rohstoff verwendet und zeichnet sich dadurch aus, dass es nach dem Auftragen in die Hautschicht eindringt und somit nicht mehr so leicht abgewaschen werden kann. Aus diesem Grund ist Glycerin ein wesentlicher Bestandteil in Cremes, Shampoos, Duschgelen und Reinigungsprodukten, da es nämlich die Hautelastizität erhöht und vor Austrocknung schützt. In Haarpflegeprodukten wird Glycerin verwendet, um den Haarschaft zu erweichen und zu vergrößern, um das Wasser stärker zu binden und somit das Haar vor Trockenheit zu schützen.

H

  • Haar
    Als Haare werden lange Hornfäden bezeichnet, die aus Keratin bestehen und nur bei Säugetieren vorkommt, die alle auf ihrer Haut Haare tragen. Die Haut des Menschen ist mit Ausnahmen der Hand- und Fußflächen, Lippen, Brustwarzen und Fingerinnenseiten am ganzen Körper behaart. Dabei wird zwischen verschiedenen Arten von Haaren unterschieden. Dazu zählen Barthaare, Schamhaare, Flaumhaare und auch Kopfhaare. Für gewöhnlich hat ein Mensch bis zu 250.000 Haare, die etwa 0,5 Millimeter am Tag wachsen. Sie werden unterschiedlich lang, sogar länger als einen Meter. Sie wachsen selbst bis zu drei Tage nach dem Tod weiter.
  • Haaransatz
    Als Haaransatz wird der Teil des Haares bezeichnet, der sich direkt über der Kopfhaut befindet. Es ist somit der erste Bereich des Kopfhaares. Ein zurückgehender Haaransatz bei Männern ist häufig ein erstes Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall. Auch Frauen können von zurückgehendem Haaransatz betroffen sein. Beispielsweise wird dies durch hormonelle Schwankungen verursacht, die bei einer Schwangerschaft oder beim Eintritt in die Wechseljahre auftreten können. Bei gefärbten Haaren versteht man unter Haaransatz, dass die natürliche Farbe wieder nachwächst, wodurch sich ein Farbunterschied zwischen dem Haaransatz und den gefärbten Haaren erkennen lässt. In dem Fall wird speziell der Ansatz nachgefärbt.
  • Haarausfall
    Bei Haarausfall handelt es sich um einen Sammelbegriff für einen Zustand, bei dem durch unterschiedliche Ursachen Haare ausfallen. Am häufigsten geschieht dies durch kreisrunden Haarausfall, diffusen Haarausfall und androgenetischer Alopezie. Dabei löst sich das Haar aus dem Follikel und es handelt sich um einen Prozess, bei dem ein altes Haar ausfällt, ein neues aus der Haarwurzel wächst und so lange wächst, bis es in die Ruhephase eingeht und dann ausfällt. Seltener kann ein Haarausfall auch durch Krankheit, bestimmte Therapien wie zum Beispiel durch Chemotherapien oder durch Stress entstehen.
  • Haarclips
    Haarclips kommen besonders häufig in Friseursalons zum Einsatz und dienen zur Befestigung von Haarsträhnen am Kopf. So schaffen sie beispielsweise Platz zum Schneiden, Färben oder Frisieren. Auch in der Kosmetik werden Haarclips verwendet, um bei Gesichtsbehandlungen oder beim Schminken störende Haare aus dem Gesicht zu entfernen. Auch im normalen Haushalt kommen Haarclips zum Einsatz. Sie werden meist aus Kunststoff oder Metall hergestellt und sind nicht nur eine Frisierhilfe. Die Haarclips sind auch ein sehr beliebtes Haaraccessoire und werden mit Steinchen, Blumen oder Schleifchen versehen und sind in einer Vielzahl von Farben und Ausführungen erhältlich.
  • Haardichte
    Als Haardichte bezeichnet man die Haaranzahl auf der Kopfhaut pro Flächeneinheit. Bis zu 400 Haare können sich auf einer gesunden Kopfhaut pro cm² befinden. Insgesamt hat ein Mensch bis zu 250.000 Haare.
  • Haarentfernung
    Hier handelt es sich um eine Alternativbezeichnung zur „Enthaarung“ und bezeichnet die Entfernung von Körperhaaren. Dazu können verschiedene Verfahren angewendet werden. Enthaarungscremes, Rasieren, Waxing, Epilieren oder eine Laserbehandlung. Haarentfernungen haben vor allem eine ästhetische Bedeutung, werden aber auch in der Sportwelt, nämlich beim Schwimmen praktiziert, um den Wasserwiderstand zu verringern. Beim Epilieren wird das Haar samt Haarwurzel entfernt. Dies kann mit einem elektrischen Epilierer, oder beim Waxing geschehen. Bei der Depilation wird nur der sichtbare Teil des Haares entfernt, die Wurzel bleibt aber intakt. Das ist beispielsweise beim Haareschneiden, beim Verwenden von Enthaarungscreme und beim Rasieren der Fall.
  • Haarerkrankung
    Haarkrankheiten wie zum Beispiel Haarausfall oder dünner werdendes oder sprödes Haar können verschiedene Ursachen haben. Sie können auf einen Mangel an Aminosäuren, Mineralstoffen oder Vitaminen zurückgeführt werden, aber es kommen auch Umweltbelastungen oder falsche Haarpflegeprodukte in Betracht. Zudem kann das Haarwachstum durch eine Kopfhauterkrankung beeinträchtigt werden.
  • Haarersatz
    Ein Haarersatz kommt dann zum Einsatz, wenn Menschen von Haarausfall betroffen sind und diesem Prozess nicht durch Therapien und Behandlungen entgegenwirken können. Ähnlich wie bei einem Gebiss handelt es sich hier um Zweithaar, das den eigenen Haarmangel ausgleichen soll. Dazu kommen Haarverdichtungen, Haarimplantate, Haarteile oder Perücken zum Einsatz.
  • Haarfarbe
    Für die Herausbildung der Haarfarbe sind die Gene verantwortlich. Zwischen Haut- und Haarfarbe besteht ein Zusammenhang, so haben dunkle Hauttypen eher dunkle Haare bzw. rothaarige und blonde Menschen eher eine hellere Haut. Ausnahmen gibt es aber natürlich. Mit dem Alter verliert das Haar Anteile seiner Pigmente, wodurch es sich nach und nach grau verfärbt. Tönen, Färben und andere Methoden erfüllen die Wünsche nach einer anderen Haarfarbe. Dies bedeutet aber immer auch eine Belastung für die Haare.
  • Haarnetz
    Ein Netz, das das Haar am Kopf befestigen soll, nennt man Haarnetz. Besonders ältere Damen verbindet man mit einem Haarnetz, doch auch im Film- und Theatermilieu kommen diese zum Einsatz, z.B. bei Schauspielern unter einer Perücke. Haarnetze gibt es heute mit vielen Maschengrößen, für feines Haar empfiehlt sich ein eher dünnmaschiges Netz.
  • Haarschaft
    Der Haarschaft ist der Teil des Haares, der über die Hautoberfläche hinausgewachsen ist und somit sichtbar wird. Dabei ist das Haar vor allem Umweltbelastungen ausgesetzt und verfügt darum über ein natürliches Schutzsystem. Die äußeren Faserzellen bilden eine Plättchen-Form wie in der Haut, wodurch ein Schuppenpanzer entsteht, wodurch die innere Faserschicht vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt wird.
  • Haartransplantati ...
    Wer bei Haarausfall weder eine Glatze, noch eine Perücke haben will, der greift zu Haartransplantationen. Bei diesem Prozess werden die eigenen Kopfhaare umverteilt und Haare aus dem Hinterkopfbereich in die kahlen Flächen transplantiert. Das bedeutet also, dass keine neuen Haare erzeugt werden, sondern vorhandenes Haar in kahle Kopfstellen transplantiert wird. Dies sorgt für eine natürliche Erscheinung und macht das Tagen einer Perücke nicht notwendig. Allerdings kann kein Fremdhaar transplantiert werden, da sie vom Körper nach kurzer Zeit wieder abgestoßen werden.
  • Haartypen
    Der menschliche Körper hat verschiedene Arten von Behaarung, die sich nach Pigmentierung und Durchmesser unterscheiden. Lanugohaare sind helle und unpigmentierte Haare, die bei Ungeborenen wachsen und zum Ende der Schwangerschaft wieder abgestoßen werden. Vellushaare sind marklose und feine Haare, Terminalhaare sind markhaltige, stark pigmentierte und dicke Haare, die auch beispielsweise bei Tieren als Fellbehaarung zu finden ist.
  • Haarverdichtung
    Um dem Kopfhaar mehr Volumen und Fülle zu verleihen, greifen Menschen auf Haarverdichtungen zu. Diese funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Haarverlängerungen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Länge der Haarverdichtung der des Eigenhaares angepasst wird.
  • Haarverlängerung ...
    Schon seit jeher waren lange und gepflegte Haare ein Schönheitsideal von Frauen. Doch durch chemische Behandlungen, Stress, Umweltbelastungen und anderen Ursachen wird das Haar belastet und erreicht nicht immer den gewünschten Zustand. Früher wirkten Haarverlängerungen künstlich und unästhetisch. Inzwischen sind die Methoden so weit entwickelt, dass auch Rohhaare für Verlängerungen verwendet werden, die vom Eigenhaar nicht zu unterscheiden sind und für ein sehr natürliches Erscheinungsbild sorgen. Dadurch, dass sich Haarlänge und -fülle in kurzer Zeit so verändern lassen, ist eine große Vielfalt an Haarkreationen möglich. Es gibt verschiedene Verlängerungsmethoden, wie zum Beispiel Keratinbondings, Clipextensions und Tapeextensions.
  • Haarwurzel
    Anders als der Haarschaft bezeichnet die Haarwurzel jenen Teil des Haares, der in der Haut liegt.
  • Haarzwiebel
    Die Haarzwiebel ist der tief im Hautgewebe versenkte Abschnitt des Haarorgans. Sie ist die Wiege des Haarschaftes und besteht aus der Haarpapille und den angehenden Spindelzellen.
  • Haarzyklus
    Wie die Natur hat auch das Haar einen Zyklus, den es immer wieder fortwährend durchläuft. Dabei wird dieser Zyklus in verschiedene Phasen aufgeteilt. In der Wachstumsphase (Anagen) wächst das neue Haar heran. Diese Phase dauert je nach Vererbung, Alter und Geschlecht zwischen 2 bis 6 Jahren. Etwa 85 bis 90 Prozent der Kopfhaare befinden sich in der Wachstumsphase. In der Katagenphase befindet sich das Haar in einem Ruhezustand, in dem es nicht mehr wächst. Dieser Zustand dauert bis zu 3 Monate und knapp 1 Prozent der Kopfhaare befinden sich in dieser Phase. In der Telogenphase wird das sich in der Ruhephase befindende alte Haar abgestoßen, damit die Haarzellenproduktion wieder von Neuem beginnen kann. Dies dauert 2 bis 4 Monate und bis zu 15 Prozent der Kopfhaare befinden sich in der Telogenphase.
  • Hairfect
    Unsere Marke „Hairfect – Make it Perfect“ steht nicht nur für irgendeinen Namen, es ist unsere Philosophie, mit der wir uns identifizieren. Wir stellen im Ausland unsere eigenen Marken Hairfect und Starhair Extensions her. Auf diese Weise können wir immer beste und vor allem gleichbleibende Qualität für unsere Produkte garantieren. Es gibt keine Farbabweichungen oder einzelne Unterschiede in der Qualität oder Herstellung. Unsere Produkte werden bei jeder Herstellung mit digitalen REM-Aufnahmen in Laboren auf ihre Qualität geprüft. Dabei werden Schuppenschicht und Wuchsrichtung streng geprüft, ob sie den hohen Anforderungen entsprechen. Nach erfolgreichem Qualitätscheck werden unsere Produkte verpackt und in die Regale eingeräumt.
  • Hamilton-Norwood- ...
    das Hamilton-Norwood-Schema ist ein entwickeltes Klassifizierungssystem, das den androgenetischen Haarausfall der Männer in sieben Stufen einteilt und ermöglicht auf diese Weise eine standardisierte Dokumentation. Dabei findet das Schema vor allem in der Untersuchung von Betroffenen Anwendung. Auf diese Weise lässt sich der Schweregrad des Haarausfalls feststellen. Während Typ I kein oder nur ein geringes Rückweichen des Haaransatzes beschreibt, stellt Typ VII den schwersten Grad des Haarausfalls fest, in welchem vom ursprünglichen Haarwuchs kaum noch etwas vorhanden ist.
  • Henna
    Henna ist ein roter Farbstoff, der aus den Blättern des Hennastrauchs hergestellt wird. Auf dieser Basis werden verschiedenen Rottöne erzeugt, mit denen die Haare gefärbt werden können. Die Farbe dringt nicht in die Haarstruktur ein, sondern legt sich auf die Haaroberfläche. Dies schützt das Haar, die Farbe kann dennoch nicht ausgewaschen werden.
  • Hyperpigmentierun ...
    Hyperpigmentierung bezeichnet eine übermäßige Melanineinlagerung in der Haut und wird auch als Melasma bezeichnet. Dabei können Teile der Haut oder die gesamte Hautoberfläche betroffen sein.

I

  • Irokesenfrisur
    Der Begriff „Irokese“ leitet sich vom gleichnamigen nordamerikanischen Ureinwohnerstamm ab. Allerdings liegt der Ursprung dieses Haarschnitts nicht bei den Irokesen, sondern bei den Wyandot. Der Irokesenhaarschnitt bezeichnet einen spezifischen Haarschnitt, bei dem das Haar bis auf einen Streifen an der Kopfmitte ausrasiert wird. Der Streifen reicht vom Stirnbereich bis zum Nackenbereich und wird üblicherweise hochfrisiert. Seit den 1970ern gilt der Irokesen-Haarschnitt als typische Frisur der Punk-Szene. Die Irokesenfrisur wird dabei meist bunt gefärbt und die Länge ist variabel. Selbst in der Gothic-Szene erfreut sich die Irokesenfrisur großer Beliebtheit. Eine modernere Version des Irokesenschnitts ist die so genannte Beckham-Welle, die nach dem Fußballer David Beckham benannt ist. Dabei werden die Haare an den Seiten des Kopfes nicht rasiert, sondern nur kürzer geschnitten als der Streifen in der Kopfmitte. Dabei wird dieser Streifen leicht aufgestellt und gefärbt, um einen besonderen Effekt zu erzielen. So wurde diese besondere Form des Irokesenhaarschnittes auch über die Subkulturen hinaus deutlich beliebter. Ein berühmter Irokesenträger ist der Schauspieler Mr. T.

J

K

  • Kahlheit
    Als Kahlheit wird umgangssprachlich die fortgeschrittene Phase des Haarverlustes beschrieben, die sich besonders durch großflächige haarlose Stellen im Kopfhautbereich kennzeichnet.
  • Katagen
    Diese Phase beschreibt nach der Anagenphase die zweite Stufe des Haarzyklus, in der das Haarwachstum zu einem Stillstand kommt und in die Ruhephase eingeht, nämlich der Telogenphase. Es handelt sich also um eine Übergangsphase von der Wachstums- in die Ruhephase. Etwa 1 Prozent der Kopfhaare befindet sich in der Katagenphase.
  • Keratin
    Keratin ist der wichtigste Bestandteil der Haare. Es sind Faserproteine, die den Haaren ihre Elastizität und Struktur verleihen. Sie umgeben die Markzellen und werden von der anliegenden Schuppenschicht geschützt. Es löst sich nicht im Wasser auf, ist bakterienresistent und hält sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen aus. Allerdings ist das Haar anfällig für Hitze, Salzwasser und starke Sonneneinstrahlung. Die Schuppenschicht wird porös und löst sich ab. Viele Haarpflegeprodukte enthalten deshalb Keratin, um die Haarstruktur wieder aufzufüllen. Auch Finger- und Fußnägel bestehen aus Keratin.
  • Kopfhaut
    Die Kopfhaut ist eine Hautschicht, die – wie der Name verraten lässt – den Kopf bedeckt, näher gesagt den Schädel. Die Hautschicht, die den Schädel bedeckt. Sie ist sehr empfindlich und ausschlaggebend für die Beschaffenheit der Haare. Wer also schönere Haare haben möchte, der sollte vor allem auch die Kopfhaut pflegen. Insbesondere um Juckreiz und Schuppenbildung zu vorzubeugen.
  • Kopfhautjucken
    Durch eine Erkrankung der Kopfhaut wie zum Beispiel durch Neurodermitis oder Schuppenflechte kann es zu einem Juckreiz führen. Im Falle von starkem und regelmäßigem Kopfhautjucken sollte man sich Rat bei einem Hautarzt suchen, um eventuelle andere Ursachen ausschließen zu können.
  • Koteletten
    Koteletten leiten sich vom französischen côté (dt. „Seite“) ab und wurden während der Biedermeisterzeit hauptsächlich als Favoris bezeichnet. Als Koteletten bezeichnet man seitliche Haare an beiden Gesichtshälften, die vom Haaransatz des Haupthaares bis zum Bart verlaufen. In den USA werden sie als „Sideburns“ bezeichnet. Der Backenbart wird dabei häufig mit anderen Bartstilen kombiniert und war historisch ein Symbol für Amt- und Würdenträger. So trugen viele Politiker, Präsidenten, Komponisten und Poeten Koteletten, auch Kaiser Wilhelm I. Die damaligen Rauschebart-Koteletten, wie sie damals getragen wurden, werden heutzutage kurz getragen. Der weltweit bekannteste Kotelettenträger ist Elvis Presley.

L

  • Laserenthaarung
    Mittels dieses Verfahrens werden Körperhaare dauerhaft und zuverlässig durch eine Laserbehandlung entfernt.
  • Lavandula Angusti ...
    Öl von echtem Lavendel hat viele fördernde Eigenschaften, sowohl für Haut als auch für Haare. Es ist pflegend, antiseptisch und entzündungshemmend. Es hilft gut gegen Hautverunreinigungen, verbessert das Hautbild und pflegt fettiges aber auch trockenes Haar.
  • Leave-in-Kur
    Im Gegensatz zu üblichen Haarkuren muss eine Leave-in-Kur nicht ausgespült werden und kann nach der Haarwäsche einen Conditioner ergänzen oder gänzlich ersetzen. Es handelt sich um eine Sprühkur, die auch zwischendurch auf trockenes Haar angewandt werden kann. Sie eignet sich auch als Ersatz für den Conditioner, wenn das Haar nach der Anwendung einer „schweren Kur“ oft fettig aussieht und hilft gegen fettiges Haar. Da eine Leave-in-Kur häufig Aprikosenkernöl, Panthenol und Keratin enthält, ist es besonders für farbbehandeltes Haar sehr zu empfehlen, da es die Farben wieder zum Leuchten bringen kann.
  • Lichtung
    Wenn man von lichter werdendem Haar spricht, bedeutet dies das langsame Sichtbarwerden der Kopfhaut durch Haarverlust.
  • Ludwig-Skala
    Anders als das Hamilton-Norwood-Schema unterteilt die Ludwig-Skala die androgenetische Alopezie lediglich in drei verschiedene Schweregrade und wird ausschließlich bei Frauen angewandt. Der Haarverlust der Frauen tritt dabei hauptsächlich in Stirn- und Scheitelregion auf.

M

  • Mark
    Das Mark ist der Kern der Haare beim Menschen und hat einen geringen Cystingehalt. Lediglich Flaumhaare bzw. Vellushaare besitzen kein Mark.
  • Melanin
    Melanin ist ein natürlicher Farbstoff im Körper und bestimmt nicht nur die Farbe der Haare, sondern auch die der Haut und der Augen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Melanin: Emelanin hat eine gelb-rötliche Färbung, während das Phäomelanin eine braun-schwärzliche Färbung hat. Sie treten in Mischform auf und das Mischverhältnis bestimmt die Farbe der Haut, Augen und Haare. Es wird in der untersten Epidermis-Schicht produziert und absorbiert UV-Strahlen.
  • Miniaturisierung ...
    Miniaturisierung ist das erste Symptom von erblich bedingtem Haarausfall und beschreibt einen progressiven Schwund an Follikeln, wodurch das Wachsen von kleinen brüchigen Haaren, die den Vellushaaren ähnlich ist, verursacht wird.
  • Minoxidil
    Minoxidil ist ein Wirkstoff, der zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall angewandt wird.
  • Moroccanoil®
    Moroccanoil® ist ein Haarpflegeprodukt, das vom gleichnamigen Unternehmen produziert wird und sowohl strapaziertes, als auch strohiges und trockenes Haar reparieren und pflegen soll. Durch seinen hohen Gehalt an Arganöl, Vitaminen und Omega-3-Proteinen stärkt und pflegt es das Haar, spendet Feuchtigkeit und verleiht ihm neuen Glanz und Geschmeidigkeit. Moroccanoil erfreut sich großer Beliebtheit auf dem Markt und wird von Friseuren, Stylisten weltweit und Stars empfohlen. Die Produkte sind grundsätzlich frei von Silikonen und Parabenen und in unserem Shop erhältlich.

N

O

  • Oberkopfhaarteil ...
    Bei erblich bedingtem Haarausfall ist der Oberkopf besonders stark betroffen. Oberkopfhaarteile dienen als Haarersatz und kaschieren die lichten bzw. kahlen Stellen.
  • Olivenöl
    Bereits die alten Römer kannten die gesunde Wirkung von Olivenöl. Es ist nicht nur hervorragend zum Verzehr geeignet, sondern pflegt auch Haut und Haare und wird auch in Kosmetikprodukten verarbeitet. Es versorgt das Haar mit wichtigen Nährstoffen und lässt sich mit weiteren Hausmitteln ideal zu einer Haarkur verwenden. Allerdings sollte das Olivenöl sparsam dosiert sein, denn zu viel Öl macht die Haare strähnig und fettig und lässt sich nur schwer wieder herauswaschen.

P

  • Papilotten
    Ein Friseurzubehör, das aus Draht besteht, der mit Schaumstoff umgeben ist und eine einfachere Art von Lockenwicklern darstellt, nennt man Papilotten. Die einzelnen Haarsträhnen werden von den Spitzen bis zur Kopfhaut auf die einzelnen Papilotten gewickelt, um Locken zu erstellen. Die Strähnen werden nach dem Aufwickeln zum Fixieren verdreht und mit Haarspray oder Schaumfestiger stabilisiert. Wenn das Haar getrocknet ist, werden die Papilotten entfernt und die Haare mit einem grobgezinkten Kamm oder den Fingern gestylt.
  • Peeling
    Peelings werden in der Kosmetik zur Entfernung oberer Hautschichten entfernt, beispielsweise abgestorbenen Hautzellen, die sich nicht lösen. Die Zusammensetzung der Peelings variiert und sie lassen sich auch selbst durch einfache Hausmittel herstellen.
  • Pferdeschwanz
    Der Pferdeschwanz ist eine klassische Frisur, bei der langes Haar am Hinterkopf zu einem Zopf gebunden wird. Fixiert wird die Frisur mit einem Haarband oder einem Haargummi. Strähnchen vom kürzerem Haar, die hinter das Ohr gelegt werden, sorgen für eine lockere Note. Der Pferdeschwanz kann mit einem Seiten-, einem Mittelscheitel oder ganz ohne Scheitel gebunden werden. Für viele Hochsteckfrisuren wird zunächst ein Pferdeschwanz gebunden. Die Frisur sollte nicht zu straff gebunden werden und das Haargummi nicht zu eng sein, da es sonst zum Haarbruch kommen kann.
  • Phototrichogramm ...
    Um die Ursache bei auftretendem Haarausfall herauszufinden, wird ein Phototrichogramm verwendet, welches eine verbesserte Messmethode des Trichogramms ist. Dabei wird die rasierte Kopfhaut in festgelegten Zeitabständen fotografiert und anschließend werden die Bilder ausgewertet. So lassen sich die wachsenden Haare zählen und eine Berechnung der Wachstums- und Ruhephasen und die Wachstumsgeschwindigkeit durchführen.
  • Ponytail
    Ponytail ist die englische Bezeichnung für Pferdeschwanz, bei dem die Haare am Hinterkopf mit einem Haarband zusammengebunden werden (siehe Pferdeschwanz).

Q

R

  • Rastazöpfe
    Als Rastazöpfe oder Braids (dt. „flechten“) wird eine Flechtfrisur bezeichnet, die aus einer Vielzahl an dünnen Flechtzöpfen besteht und mittels einer dreisträhnigen Flechttechnik geflochten wird. Sie werden in Europa, Afrika und in den USA sowohl von Frauen, als auch von Männern als modische Frisur getragen. Sie haben in einigen Kulturkreisen z.B. bei den Massai auch religiöse oder spirituelle Hintergründe. In Kenia und Tansania sind sie ein Statussymbol. So gelten sie bei jungen Männern im Alter zwischen 12 und 20 Jahren als Zeichen dafür, dass sie sich in der Kriegerzeit befinden.
  • Rebonding
    Will man Haarverlängerungssträhn en wiederverwenden, spricht man von Rebonding. („Rebonding“ bedeutet „Wiederbinden“). Dabei werden die Echthaarverlängerungen schonend entfernt und mit neuen Bondings versehen, wobei sich bei neuen Haarverlängerungen vor allem Kosten sparen lassen.
  • Regaine
    Regaine ist ein Präparat, welches den Wirkstoff Minoxidil beinhaltet. Es wird zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall verwendet.
  • Reinigungsschnitt ...
    Der Reinigungsschnitt ist bei Haarverlängerungen wichtig. Im Normalfall verliert ein Mensch zwischen 80 und 100 Haare, die beim täglichen Bürsten ausgekämmt werden. Allerdings halten die Modulierstellen der Haarverlängerungen einen Teil der natürlich ausgefallenen Haare fest, welche ein Mal im Monat durch einen Reinigungsschnitt entfernt werden müssen. Mit dieser regelmäßigen Anwendung beugen Sie ein Verfilzen der Haare vor und die Strähnen lassen sich zum Ende der Trageperiode einfach und problemlos entfernen. Beim Reinigungsschnitt bleiben Ihre neuen Haare in voller Länge erhalten.
  • Rinde
    Die Rinde ist die tragende Struktur der Haare und umschließt das Haarmark und stellt mit etwa 80 Prozent die Hauptmasse des Haares dar. Haarrinde besteht aus vielzähligen miteinander verbundenen Keratinfasern, durch die das Haar stabil und elastisch wird.
  • Rückbildung
    Wenn man von einer Rückbildung des Haaransatzes spricht, dann ist damit ein fortschreitender Haarausfall am Haaransatz gemeint, der sich bei Männern insbesondere im Stirn- und Schläfenbereich zeigt.
  • Rundbürste
    Die Rundbürste ist eine spezielle Form der Haarbürste und besitzt einen runden Bürstenkörper. Die Borsten sind hier wesentlich feiner als eine Paddlebürste und werden für voluminöse Haarfrisuren verwendet. Dabei werden die Haarsträhnen auf die Rundbürste gedreht und können somit unter größerer Spannung geföhnt werden. Durch das Eindrehen bekommen sie mehr Volumen und so lässt sich auch bestimmen, ob die Haarspitzen nach innen oder außen fallen.

S

  • Salvia Officinali ...
    Salbei zählt zu den ältesten bekannten Heilpflanzen überhaupt und war bereits in der Antike unschätzbar wertvoll und berühmt. Es wird auch gerne als Kräuterbeigabe in Gerichten verwendet und hat eine entgiftende und regenerierende Wirkung. In der Kosmetik wird Salbei gegen schuppige Kopfhaut und fettiges Haar angewendet und es soll sogar das Haarwachstum anregen.
  • Schuppen
    Schuppen auf der Kopfhaut sind nichts Ungewöhnliches, können aber bei vermehrter Bildung auch erste Anzeichen einer Hautkrankheit sein. Ansonsten sind sie ein harmloses aber unästhetisches Phänomen und werden bevorzugt mit Antischuppenshampoos behandelt. Bei starker Schuppenbildung sollte allerdings zuerst ein Hautarzt konsultiert werden, um die Ursache zu klären und eine entsprechende Behandlung zu finden.
  • Seborrhoische Der ...
    Bei Sebborhoischer Dermatitis handelt es sich um eine weit verbreitete Krankheit, die hauptsächlich die Hautzonen befällt, die eine hohe Zahl an Talgfollikeln hat. Die Folgen sind rötliche Ausschläge und fettig aussehende Schuppen. Diese Krankheit tritt oft in Verbindung mit erblich bedingtem Haarausfall auf.
  • Seitenscheitel
    Der Scheitel wird bei dieser Frisur im Seitenbereich gezogen und nicht in der Mitte. Es wird ein großer Teil des Haares dabei zu einer Kopfseite gekämmt, entweder nach rechts oder nach links. Der Seitenscheitel sollte mit einem Kamm in einer geraden Linie gezogen werden, die Haarlänge spielt hierbei keine Rolle, auch bei einer Kurzhaarfrisur kann er zur Geltung kommen. Mit dem Seitenscheitel können kahle Stellen im Haar kaschiert werden.
  • Sesamum Indicum
    Sesamöl wird in der Kosmetik vor allem zur Bekämpfung von Schuppen und Haarergrauen eingesetzt. Es eignet sich aber auch zur Bekämpfung von vorzeitigen Haarausfall und nährt zusätzlich die Kopfhaut.
  • Spliss
    Bei dieser Schädigung des meist trockenen Haares teilen sich die Haarspitzen und zerfasern. Die Haare sollten daher regelmäßig vom Friseur geschnitten werden, um Spliss vorzubeugen. Sonneneinstrahlung, Stress, Salzwasser und Umwelteinflüsse sind einige Ursachen, die Spliss begünstigen. Beim Sport sollten die Haare besser hochgebunden werden, da der Kontakt der Haare an der Kleidung die Haarschädigung auslösen kann. Milde Shampoos bieten Schutz für das Haar, Haarspülungen und -kuren helfen zusätzlich die Haarspitzen widerstandsfähiger zu machen. Der Föhn sollte nicht zu heiß eingestellt werden, da dies die Haare belastet.
  • Sugaring
    Im Unterschied zum Waxing wird beim Sugaring eine klebrige Zuckerpaste zur temporären Haarentfernung verwendet. Der Vorteil besteht darin, dass das Verfahren weniger schmerzhaft ist und dennoch genau wie beim Waxing bis zu sechs Wochen glatte Haut garantiert, da auch die Haarwurzel gleich mit den Haaren entfernt wird.
  • Sulfatfreie Tensi ...
    Neuerdings setzen sich vor allem Haarpflegeprodukte ohne Zusätze wie Silikon oder Sulfate durch. Dadurch wird das Haar geschont und die Farbe erhalten.

T

  • Talgdrüsen
    Talgdrüsen sind lebensnotwendig für den Körper, denn sie produzieren eine schützende Fettschicht und entstehen in Verbindung zu Haaren. Eine Überfunktion der Talgdrüsen hat eine unkontrollierte Fettproduktion zur Folge, die auch eine der Hauptursachen für Akne ist.
  • Tape-Extensions
    Bei dieser besonderen Form der Haarverlängerung werden keine einzelnen Strähnen, sondern ganze Haarbänder eingearbeitet. Mittels eines speziellen Klebestreifens (ca. 0,8 x 4,0 cm) werden die Tape-Extensions im so genannten Sandwich-Verfahren eingearbeitet. Dabei befinden sich die Haarbänder an den Enden der breiten Klebefläche. Nun werden feine Linien der Eigenhaare eingearbeitet, damit die Haarbänder kopfhautnah fest am Haaransatz Ihres Eigenhaares verankert sind und einen sicheren Halt bieten. Durch diese Methode fallen die Haare natürlicher als beim strähnenweisen Bonding. Sie ist zudem viel haarschonender und ist auch angenehmer zu tragen. Da sie im kalten Verfahren eingearbeitet werden, müssen die Strähnen nicht erwärmt werden, das die Verwendung teurer Geräte überflüssig macht. So sind Tape-Extensions sogar bei dünnen und brüchigem Haar zu empfehlen und sie können bei richtiger Pflege bis zu 4 Monate getragen werden.
  • Telogen
    Die Telogenphase bezeichnet die Ruhephase, in der das alte Haar abgestoßen wird, woraufhin wieder ein neues Haar wachsen kann. Diese Phase dauert etwa 3 bis 4 Monate an und bis zu 15 Prozent der Kopfhaare befinden sich in der Telogenphase.
  • Telogeneffluvium ...
    Bei Telogeneffluvium handelt es sich um einen Haarausfall während der Telogenphase. Das kann beispielsweise passieren, wenn mehrere Follikel gleichzeitig von der Wachstums- in die Ruhephase eintreten und sich somit die Zahl der täglich ausfallenden Haare auf bis zu 600 Haare erhöht. Ursachen sind Stress, Krankheiten, Fieber, Diäten oder chirurgische Eingriffe.
  • Terminalhaar
    Terminalhaar ist das stärkste Haar und kommt hauptsächlich im Schamhaar-, Bart- und Kopfbereich vor. Es ist stark pigmentiert und dick.
  • Tolle
    Die Haartolle bzw. Schmalztolle ist eine typische Trendfrisur aus den 1950er Jahren. Oft werden sie mit Rock ’n‘ Roll verbunden. Insbesondere Elvis Presley gilt als Kultfigur für die Haartolle. In den 1990ern erlebte die Haartolle ein kurzes Comeback, wird inzwischen aber größtenteils von Frauen getragen und gilt auch unter den Stars als beliebte Frisur. Sie zählt eher zu den eleganteren Frisuren, die auch gerne bei besonderen Anlässen getragen wird. Beim Frisieren einer Tolle werden die Haare gerollt, wobei die Methoden variieren können. Die vorderen Strähnen werden nach hinten gerollt, um den Scheitel zu verstecken und das Haar somit voluminöser aussehen zu lassen.
  • Tonsur
    Tonsur leitet sich vom Lateinischen „tonsura“ ab und bedeutet übersetzt „Scheren“. Damit wird Entfernung des Kopfhaares bezeichnet, sodass lediglich ein Haarkranz übrigbleibt. Die Tonsur hat religiöse Hintergründe und wird im Christentum, Buddhismus, Hinduismus und anderen Glaubensrichtungen praktiziert. Selbst im alten Ägypten schoren sich die Priester eine Tonsur. Die ursprüngliche Bedeutung ist unklar, doch es ist bekannt, dass sich Menschen als Zeichen der Buße früher das Haupt kahlschoren. Erst Im Jahre 1973 schaffte Papst Paul VI. die Tonsur für die katholische Kirche ab.
  • Tönung
    Im Gegensatz zu einer Coloration hält die Farbe bei einer Tönung in der Regel lediglich sechs bis acht Haarwäschen. Der Grund liegt darin, weil die Haare die Farbe nicht aufnehmen, sondern nur die äußere Schicht gefärbt wird. Der Vorteil liegt insbesondere darin, dass man die Möglichkeit hat, verschiedene Haarfarben auszuprobieren, bevor man sich zu einer permanenten Haarfärbung entschließt. Allerdings können Tönungen graue Haare nicht überdecken bzw. sie haben keine blondierende Wirkung. Um festzustellen, ob es sich um eine Tönung handelt, kann man die Haltbarkeitsstufe auf der Verpackung prüfen. Tönungen haben lediglich Stufe 1.
  • Toupet
    Toupet (franz. „Haarbüschel") sind maßgefertigte Haarersatzteile bzw. Halbperücken, die hauptsächlich von Männern getragen werden, die eine Stirn- oder Halbglatze aufweisen und noch über einen Haarkranz verfügen. Der Begriff hat seine Wurzeln im 18. Jahrhundert und war zu diesem Zeitpunkt eine Haarmode und bezeichnete eine durch Toupieren erzeugte Haartolle, die mittels Pomade gefestigt wurde. Zu den prominenten Toupetträgern gehört John Travolta, der insgesamt 102 verschiedene Toupets besitzen soll.
  • Toupierkamm
    Toupierkämme werden in Privathaushalten und professionellen Friseurbetrieben zum Frisieren der Haare verwendet. Meist ist das Haar bereits trocken und die Frisur gestylt. Um mehr Volumen zu erzielen, werden einzelne Strähnen herausgekämmt und entgegen der Wuchsrichtung gekämmt und somit aufgeraut, wodurch ein deutlich größeres Volumen erreicht wird. Toupierkämme gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und da die Handhabung einiger Übung bedarf, kommen sie meist in Fachbetrieben zum Einsatz.
  • Tressen
    Als Tressen werden Haarverlängerungen bezeichnet, die mittels sehr feiner Nähte vielseitig einsetzbar sind und nach Wunsch geteilt und mit Clips versehen können oder direkt in das Haar eingewebt werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, unsere Tressen können mehrere Monate getragen werden und bei guter Pflege sogar wiederverwendet werden.
  • Trichoscan/Trichi ...
    Ein Trichioscan ist eine Untersuchungsmethode in der Medizin, die den Status der Haarwurzel bei Haarausfall bestimmen kann. Auch die Haardichte lässt sich dabei feststellen. Um ein Trichiogramm durchzuführen, ist es wichtig, mindestens zwei Wochen vorher keine Haarfärbung vorzunehmen. Mittels. Bei der Durchführung des Trichiogramms werden über der Stirn knapp 70 Haare mittels einer Klemme epiliert und mikroskopisch untersucht.
  • Trichotillomanie ...
    Trichotillomanie bezeichnet eine psychische Krankheit, die das zwanghafte Ausreißen von Haaren beinhaltet. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, ist eine psychologische Behandlung erforderlich.

U

  • Undercut
    Ein Undercut (engl. „Unterschnitt“) ist eine Frisur, bei der die Seitenhaare rasiert bzw. gekürzt werden. Die Haare auf der oberen Kopfhälfte werden dann nach hinten oder zur Seite gekämmt. Wenn nur an einer Seite das Haar kürzer geschnitten wird, spricht man von einem Sidecut. Der Undercut ist eine sehr moderne Trendfrisur, die bereits in den 1980ern als Szenefrisur populär war, inzwischen aber allgemein immer beliebter wird. Selbst Frauen finden wie Rihanna oder Miley Cyrus finden Gefallen am Undercut bzw. Sidecut.
  • Urtica Dioica
    Brennesselöl ist ein beliebtes Mittel bei Haarausfall und unterstützt das Haarwachstum, indem es insbesondere die Kopfhaut reinigt und stimuliert. Zusätzlich werden die Haarfasern gestärkt.

V

  • Vellushaar
    Vellushaare sind kurze und feine marklose Flaumhaare, die beim Menschen nach der Geburt das Lanugohaar ersetzen. Sie haben nur eine sehr geringe Pigmentierung und werden im Laufe der Zeit an bestimmten Körperteilen wie zum Beispiel Achseln oder Schamgegend durch stark pigmentierte und dicke Terminalhaare ersetzt wird.

W

  • Wet-Look
    Waxing ist genauso wie das Sugaring und Epilieren eine temporäre Haarentfernung. Dazu wird warmes Wachs auf die Haut aufgetragen und nach dem Erkalten ruckartig von der Haut gezogen, wobei die Haare samt der Wurzel ausgerissen werden. Der Vorgang ist zwar etwas schmerzhaft, garantiert aber bis zu 6 Wochen lang eine glatte Haut. Im Follikel steckender Abschnitt des Haars.

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